Unterstützung aus Gambia

Bei unserem letzten Besuch in Gambia haben wir tolle kreative Menschen gewinnen können, die uns mit ihrer Arbeit unterstützen.  Ab jetzt gibt es Taschen und kleinere Schnitzereien und Schmuck auf den SOWAS e.V. Ständen zu kaufen.
Indem wir Produkte kaufen unterstützen wir das lokale Handwerk. Auf Festivals in Deutschland verkaufen wir unsere Errungenschaften weiter und sammeln damit Spenden für den Verein.
Wir sehen dies als einen wichtigen Schritt. Für die lokale Bevölkerung ist es meist schwer uns mit Geld zu unterstützen (auch wen sie dies gerne täten), sie produzieren aber großartige Dinge. Mit unserem Kauf helfen wir ihnen Gewinn zu machen und sie helfen uns mit ihren Produkten noch mehr Spenden zu sammeln und gleichzeitig könnt ihr euch über tolles Handwerk aus Gambia freuen!!

   Send article as PDF   

Spendenkonto
Bank: Hamburger Volksbank eG
Kontoinhaber: SOWAS e.V.
IBAN: DE13 2019 0003 0002 3622 01
BIC: GENODEF1HH2
Verwendungszweck: Spende

SOWAS e.V. unterstützt seit Jahren SchülerInnen in Ghana und Gambia. In diesen Ländern ist der Schulbesuch nicht kostenlos. Aktuell fördern wir fast 20 SchülerInnen, indem wir die Schulgebühren für sie übernehmen. Viele Familien sind zu arm, um sich die Schulgebühren leisten zu können. Hat eine Familie mehrere Kinder, müssen die Eltern oft entscheiden, welches Kind zur Schule gehen darf und welches ohne eine Schulbildung und damit ohne echte Chance auf ein selbstbestimmtes Leben bleibt. Es ist für Familien oft so schwierig, finanziell über die Runden zu kommen, dass selbst vom Mund absparen nicht möglich ist. Hungern ist bereits einkalkuliert.

Stellen wir uns doch mal kurz vor, wie es wäre, wenn es in Deutschland eine ähnliche Situation gäbe. Schulbildung ab der 1. Klasse nur mit Schulgebühren, die privat von der Familie aufgebracht werden müssten. Was für eine Katastrophe wäre das! Das Problem des Analphabetismus würde steigen, es wäre normal, dass die Menschen nicht richtig schreiben und rechnen könnten. Wie würde der Arbeitsmarkt aussehen, wenn es viel zu wenig qualifizierte Arbeitnehmer gäbe? Sicher ist, es würde uns wirtschaftlich niemals so gut gehen. Zu viele Menschen würden am Rande oder sogar unter der Armutsgrenze leben müssen. Und diese Armutsgrenze würde bei weitem nicht so hoch liegen, wie es bei uns in Deutschland normal ist. Viele von uns würden auch als sogenannte Wirtschaftsflüchtlinge ihr Glück in anderen Ländern suchen und emigrieren. Obdachlosigkeit wäre nicht die Ausnahme, sondern die Regel, weil wohnen schlicht für viel zu viele Menschen unbezahlbar wäre. Viele weitere wichtige Aspekte des Lebens, wie wir es hier in Deutschland gewöhnt sind (z.B. Rente, Arbeitslosengeld, Krankenversicherung, gute Infrastruktur, kulturelle Teilhabe und und und), würden komplett wegfallen.

Diese Vorstellung finden wir furchtbar. Mit unserer ehrenamtlichen Vereinsarbeit wollen wir Kinder und Jugendliche fördern und dafür sorgen, dass sie zur Schule gehen dürfen. Indem wir die Schulgebühren für Kinder übernehmen, deren Eltern einfach zu arm sind, um diese zu zahlen. Wir geben damit jedem einzelnen geförderten Kind die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben über der Armutsgrenze.

Wir finanzieren uns ausschließlich über Spenden. In diesem Jahr stehen wir vor der großen Herausforderung mindestens EUR 6.000 an Spenden einzunehmen, um das Versprechen gegenüber allen unserer geförderten Kindern und Jugendlichen einhalten zu können.

Bitte helfen Sie uns dabei mit Ihrer Spende!

Spendenkonto
Bank: Hamburger Volksbank eG
Kontoinhaber: SOWAS e.V.
IBAN: DE13 2019 0003 0002 3622 01
BIC: GENODEF1HH2
Verwendungszweck: Spende

Die Verteilung des Geldes an die Schulen unserer geförderten SchülerInnen übernehmen Menschen, die dem Verein persönlich bekannt sind. Diese arbeiten ehrenamtlich für uns.

   Send article as PDF   

Geschafft !!

Aus den Kindern werden Jugendliche und diese erreichen nun nach und nach Ihren Schulabschluss. Gut die Hälfte, etwa 20 Jugendliche werden 2011 / 2012 und 2013 Ihr Abitur machen.

Gerne wollen diese Jugendlichen direkt nach dem Abitur studieren. Auch dafür, gerade dafür ist weiterhin eine finanzielle Unterstützung für diese Jugendlichen Notwendig.

Natürlich möchten wir „unseren“ Jugendlichen ein Studium durch eine weitere finanzielle Unterstützung ermöglichen. Das ist für SOWAS, diesen kleinen Verein teuer! Aber nicht unmöglich, denn Alternativen gibt es immer.

Seit dem beginn unserer Aktivitäten in Gambia haben insgesamt 8 Jugendliche einen Schul- bzw. Hochschulabschluss erreicht und 3 Jugendliche absolvierten erfolgreich zusätzliche berufliche Qualifizierungen.

Geschafft hat SOWAS, dank großzügiger Spender, die Absicherung des Studiums für zwei Studenten. In Gambia wird Adama Wirtschaft studieren und Idona wird an der N A F T I sein Studium der Photographie beginnen – Beide starten zum Wintersemester 11/12

   Send article as PDF   

Buchtip

Sag allen, es wird gut!

Sefi Atta / Unionsverlag, € 12,90

Frisch und frech geschrieben wird dieses Buch, durchaus verständlich, als Tom Sawyer Nigerias gesehen. Zwei Yoruba Mädchen die in sehr unterschiedlichen Familien aufwachsen werden Freundinnen und erleben so manch ein Kampf und Abenteuer. Abenteuer auf dem Weg zum erwachsen werden und zu einem (mehr) selbstbestimmten Leben. Und so ganz Nebenbei gelingt es Sefi Atta uns auch viele Facetten des Alltag einer Nigerianischen Stadt aufzuzeigen.

Wieder ein sehr gelungenes Buch einer afrikanischen Schriftstellerin !!

   Send article as PDF   

Buchtipp

Efuru
Flora Nwapa
Lamuv – Verlag

Einen kleinen Einblick in traditionelle Heilkunst, sowie das Aufeinanderprallen überlieferter religiöser Vorstellungen mit dem Christentum, zeigt uns die Nigerianerin Flora Nwapa. Die junge Efuru, ist aus Ihrem traditionellen Elternhaus einer intakten afrikanischen Gesellschaft geflohen um IHREN Mann zu heiraten. Aber dieser lässt sie mit ihrer gemeinsamen Tochter im Stich. In Ihrer zweiten Ehe wird sie nicht schwanger und rät ihren Mann sich eine Zweitfrau zu nehmen.
Dieses Buch beleuchtet die Beschneidung der Frau, die Polygamie, Glaubensfragen sowie das
Treffen von Moderne auf Tradition aus der Sicht einer parteiischen Frau. Trotz einiger schwieriger Namen und Satzbauten sehr lesenswert.

   Send article as PDF   

Hamele, Burkina Faso

Dank einer direkten Einzelspende ging der Traum des 12-jährigen Schulsprechers der Grundschule in Hamele in Erfüllung. SOWAS hat 20 Trikots für die Schulhandballerinnen finanziert. Mehr als 24 Stunden konnte der Junge sein Glück nicht fassen.

   Send article as PDF   

Neue Auftrittsorte im WWW ? Teil 1

Seit kurzem gibt es einen Auftritt auf Betterplace zum Thema Förderungen in;  

Issa Sanfo, der den Verein AJID in Hamburg vertritt,  ist Burkinabe, lebt in Hamburg und ist seit Herbst 2010 neues Mitglied bei SOWAS. Er hat die Seite zusammen mit seinem ehemaligen Arbeitgeber und deren Auszubildenden angeregt.

   Send article as PDF   

Hamele in Burkina Faso

Ihr erinnert Euch sicher, dass wir auf der Altonale im Juni diesen Jahres Butterkuchen zugunsten der Dorfschule in Hamele verkauft haben. Die daraus entstandene Spende von der Stadtbäckerei in der Ottenser Hauptsraße sollte für Schulmöbel in Hamele verwendet werden. Dies ist jetzt geschehen. Erste Bilder vom Bau der Möbel haben uns erreicht.

Auch hier noch einmal ein herzliches Danke an ALLE ButterkuchenkäuferInnen aus Ottensen und die fruchtbare Kooperation mit der Stadtbäckerei.

.

AJID,  unser Partnerverein in Burkina, hat Tischler vor Ort mit der Aufgabe betraut, Schränke für die Klassenräume zu bauen.

.

   Send article as PDF