{"id":537,"date":"2010-07-27T12:11:33","date_gmt":"2010-07-27T10:11:33","guid":{"rendered":"http:\/\/sowas-ev.de\/?p=537"},"modified":"2010-09-05T14:00:02","modified_gmt":"2010-09-05T12:00:02","slug":"rundbrief-nr-20-%e2%80%93-juli-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sowas-ev.de\/?p=537","title":{"rendered":"Rundbrief Nr. 20 \u2013 Juli 2010"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/sowas-ev.de\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/00-logo-2003-11.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium  wp-image-177\" title=\"00-logo-2003-11\" src=\"http:\/\/sowas-ev.de\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/00-logo-2003-11-292x300.jpg\" alt=\"\" width=\"188\" height=\"194\" srcset=\"https:\/\/sowas-ev.de\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/00-logo-2003-11-292x300.jpg 292w, https:\/\/sowas-ev.de\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/00-logo-2003-11.jpg 563w\" sizes=\"(max-width: 188px) 100vw, 188px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Hallo liebe SOWAS Freunde und F\u00f6rderer,<br \/>\nGro\u00dfartig !<br \/>\nSowas hatten wir nun doch nicht erwartet! Mit unserer gemeinsamen Butterkuchen-<br \/>\nVerkaufsaktion mit der Stadtb\u00e4ckerei in der Ottenser Hauptstra\u00dfe hatten wir gro\u00dfen<br \/>\nErfolg. Erwartet hatten wir ca. 350 Euro, getr\u00e4umt von etwas mehr an diesem<br \/>\nAltonale \u2013 Wochenende.<br \/>\nDank des gro\u00dfartigen Einsatzes aller Mitarbeiterinnen und des Betreibers der<br \/>\nStadtb\u00e4ckerei sind es dann ca. 620,00 Euro f\u00fcr die Schule in Hamele \u2013 Burkina Faso<br \/>\ngeworden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/sowas-ev.de\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/rundbrief_20_bild_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/sowas-ev.de\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/rundbrief_20_bild_1-300x225.jpg\" alt=\"\" title=\"rundbrief_20_bild_1\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-541\" srcset=\"https:\/\/sowas-ev.de\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/rundbrief_20_bild_1-300x225.jpg 300w, https:\/\/sowas-ev.de\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/rundbrief_20_bild_1.jpg 318w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Oliganame, Hamed und Issa, unsere Kontakte aus Burkina Faso in Hamburg<\/p>\n<p>Mit dem Erl\u00f6s aus der Aktion, sowie zus\u00e4tzlichen Mitteln aus den SOWAS R\u00fccklagen<br \/>\nwerden wir nun zun\u00e4chst der Schule in Hamele Lehrerschreibtische und -schr\u00e4nke f\u00fcr<br \/>\nalle Klassenr\u00e4ume finanzieren.<br \/>\nIm zweiten Schritt wollen wir die einzelnen Klassen Schritt f\u00fcr Schritt mit neuen<br \/>\nTischen und B\u00e4nken f\u00fcr die Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen auszustatten.<br \/>\nDiese Schulm\u00f6bel werden in Burkina-Faso hergestellt, wir unterst\u00fctzen so die<br \/>\nGrundschule in Hamele und die \u00f6rtliche Wirtschaft.<br \/>\nHier an dieser Stelle nochmals vielen Dank an die Betreiber und alle Mitarbeiterinnen<br \/>\nder Stadtb\u00e4ckerei. Ohne Sie h\u00e4tten wir diesen Erfolg nicht erzielt. Nat\u00fcrlich geht<br \/>\nunser Dank auch an alle K\u00e4ufer des Butterkuchens.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Alltag<\/strong><br \/>\nBereits Anfang Juni war SOWAS wieder mit einem B\u00fccher- und Infostand in Alsterdorf<br \/>\nauf dem Afrika Fest. Hier gab es viel Zeit f\u00fcr alte und neue Kontakte. Dies ist wichtig<br \/>\nund so werden wir weitere Infost\u00e4nde in diesem Sommer organisieren: In Wilhelmsburg<br \/>\nauf dem zweiten Teil von Alafia, vor dem Volksdorfer Markt, in Rendsburg und zum<br \/>\nAbschluss im November in Ottensen.<\/p>\n<p><strong>Moderne Zeiten<\/strong><br \/>\nNun beginnen f\u00fcr SOWAS \u201emoderne Zeiten\u201c: wir sind seit Mai 2010 auch auf Facebook<br \/>\nzu finden. Noch sind wir am experimentieren und suchen dringend Menschen die sich mit<br \/>\nFacebook auskennen und uns Tipps geben k\u00f6nnen. Wir w\u00fcrden Facebook gerne mehr<br \/>\nnutzen \u2013 sowas macht uns dann aber doch Schwierigkeiten. Wer also Zugang zu<br \/>\nFacebook hat k\u00f6nnte uns auch in dieser Hinsicht unterst\u00fctzen und dadurch SOWAS<br \/>\nentscheidend weiterbringen \u2013 w\u00e4re Toll!<\/p>\n<p><strong>Buchtip<\/strong><br \/>\nNosa Sam Osarenkhoe<br \/>\n\u201eTr\u00e4nen unter der Sonne\u201c<br \/>\nLiebesgeschichte aus einem afrikanischen Dorf-<br \/>\nISBN 978-3-00-028320-8<br \/>\nAngenehm lesbar vermittelt Osarenkhoe den Aus- und Aufbruch<br \/>\naus den Fesseln der schlechten Traditionen. \u00dcber die Zwangsehe,<br \/>\nBoshaftigkeit und Machtmissbrauch vermittelt diese<br \/>\nLiebesgeschichte uns einen Einblick, gar ein Verst\u00e4ndnis zum<br \/>\nLeben, Tradition und den pers\u00f6nlichen Schwierigkeiten mit<br \/>\nVer\u00e4nderung. Im Pers\u00f6nlichen wie im Gesellschaftlichen.<br \/>\nLesenswert !<br \/>\n<strong>Der Autor wird am dritten Novemberwochenende in Hamburg \u2013<br \/>\nOttensen sein.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Stofftaschen<\/strong><br \/>\nSowas k\u00f6nnen wir uns kaum vorstellen. Ein Alltag ohne Plastik. \u00dcberhaupt unsere Welt<br \/>\nohne Plastik, ohne CD-H\u00fclle, ohne Lego, ohne Fl\u00e4schchen und Schnuller, ohne Str\u00fcmpfe,<br \/>\nohne Airbag und so lie\u00dfe sich diese Liste \u00fcber die n\u00e4chsten 3 bis 4 Seiten fortsetzen.<br \/>\nMit kleinen Schritten ist es durchaus m\u00f6glich auf Plastik ganz oder in Teilen zu<br \/>\nverzichten.<br \/>\nIn vielen L\u00e4ndern der so genannten dritten Welt ist die Plastikt\u00fctenflut inzwischen so<br \/>\ngro\u00df, dass Landwirtschaft und Gesellschaft ernsthaft in Schwierigkeiten geraten.<br \/>\nModerne M\u00fcllentsorgungen gibt es kaum, so verbrennen meist Frauen\/M\u00fctter den<br \/>\nPlastikm\u00fcll zusammen mit anderen Abf\u00e4llen in der N\u00e4he ihrer Behausungen, der giftige<br \/>\nRauch wird eingeatmet, Giftstoffe setzen sich in den landwirtschaftlichen Produkten<br \/>\nfest. In Ghana wird zur Zeit bemerkt, dass Kleinkinder zunehmend an Krebs erkranken.<br \/>\nSo gehen bereits einige Staaten mit Verboten und hoher Besteuerung gegen<br \/>\nPlastikt\u00fcten vor. Bangladesch, Irland, Tansania, Ruanda planen endlich konkrete<br \/>\nSchritte, so auch England, Frankreich, Italien und Kanada. (weiteres siehe auch bei<br \/>\nROBIN WOOD)<br \/>\n<strong>SOWAS pr\u00e4sentriert nun an seinen Infost\u00e4nden f\u00fcr 3 Euro bunte, handgen\u00e4hte<br \/>\nStoffbeutel. Den Gewinn investieren wir wieder in die Bildung und<br \/>\nBildungseinrichtungen. Es ist ein extrem kleiner, aber konkreter Schritt gegen<br \/>\ndiese Art der Vergiftung.<br \/>\nNach einigen kleinen Probel\u00e4ufen wollen wir diese bunten Stoffbeutel in Ghana<br \/>\nfertigen lassen um so zumindest einer Person ein zus\u00e4tzliches Einkommen zu<br \/>\nerm\u00f6glichen.<\/strong><br \/>\n\u00d6l ist die Grundlage f\u00fcr Plastik, Kriege, Hunger, Umweltzerst\u00f6rung &#8230;. , unser<br \/>\nentfesselter Raubbau an Natur und Umwelt wird auch uns im hochtechnisierten und<br \/>\nreichen Norden Katastrophen jeder Art bringen. Die freisprudelnde \u00d6lquelle im Golf<br \/>\nvon Mexiko zeigt es.<br \/>\nF\u00fcr SOWAS ist Bildung ein wichtiges Instrument zur Aufkl\u00e4rung, um sich dem<br \/>\nentfesselten Raubbau im Kleinen und im Gro\u00dfen entgegenstemmen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Milleniumsziele<\/strong><br \/>\nDie Erreichung der Halbierung der Armut Weltweit bis zum Jahr 2015 war eines der 9<br \/>\nMillenniumsziele. Dieses Ziel wird nicht erreicht. Daf\u00fcr gibt es viele unterschiedliche<br \/>\nGr\u00fcnde.<br \/>\nKlar ist, das unsere Bundesregierung innenpolitisch klientelorientiert regiert, zum<br \/>\nBeispiel bei den Menschen spart die schon arm sind, bzw. nur wenig haben. Dies setzt<br \/>\nsich in der Au\u00dfenpolitik fort. Sparen und k\u00fcrzen in der Entwicklungshilfe, Krisen- und<br \/>\nGewaltpr\u00e4vention und der Katastrophenhilfe. Selektion und Ausgrenzung als klares Ziel<br \/>\nzeichnet diese Regierung aus.<br \/>\nWir wollen hier jetzt nicht weiter auf diese extrem unsoziale Politik eingehen.<br \/>\nStattdessen wollen wir unsere begonnenen und in Planung befindlichen Projekte<br \/>\nverl\u00e4sslich weiterentwickeln.<br \/>\nSo werden wir in Gambia, Ghana, Burkina-Faso und m\u00f6glichen weiteren L\u00e4ndern Schritt<br \/>\nf\u00fcr Schritt Eure Spenden auch f\u00fcr Institutionelle F\u00f6rderungen einsetzen.<br \/>\nEinzelf\u00f6rderungen wollen wir langsam zur\u00fcck nehmen und uns zun\u00e4chst auf Projekte in<br \/>\nSchulen konzentrieren. Dies wird auch von unseren Drei Partnerorganisationen<br \/>\ngew\u00fcnscht und begr\u00fcndet.<br \/>\nSo steht in Gambia der Aufbau einer Partnerschaft mit einer Grundschule in Brikama an.<br \/>\nAu\u00dferdem w\u00fcnscht sich <strong>SOWAS \u2013 Gambia<\/strong> weiterhin eine Computerschule. Obwohl noch<br \/>\nim Aufbau hat <strong>SOWAS \u2013 Ghana<\/strong> konkrete Vorstellungen zur F\u00f6rderung von Schulen<br \/>\nbzw. Schulprojekten. Dar\u00fcber wollen wir im November Rundbrief berichten.<\/p>\n<p>Mit <strong>Association Jeunesse loba pour Developpement \u2013 AJID<\/strong>, unserer<br \/>\nPartnerorganisation in Burkina-Faso, haben wir von Anfang an den Schwerpunkt auf eine<br \/>\nInstitutionelle F\u00f6rderung gelegt, siehe oben. Nur in konkreten Einzelf\u00e4llen werden wir<br \/>\nKinder \/ Jugendliche aus Hamele direkt f\u00f6rdern.<br \/>\nIn der Kooperation zwischen SOWAS und AJID gibt es f\u00fcr uns eine Premiere. Zum<br \/>\nersten Mal in unserer nun achtj\u00e4hrigen Arbeit f\u00fcr mehr und bessere Bildungschancen<br \/>\nund \u2013angebote haben wir eine schriftliche Kooperationsvereinbarung ausgehandelt,<br \/>\nzweisprachig verfasst und gemeinsam unterschrieben. Bei dem \u201espontanen\u201c Besuch in<br \/>\nHamele im Februar 2010 erlebte unser Vorsitzender, dass in Burkina \u2013 Faso sehr darauf<br \/>\ngeachtet wird, dass die lokalen W\u00fcrdentr\u00e4ger in der f\u00fcr sie richtigen Reihenfolge<br \/>\nbesucht werden. Dies war nicht der Fall und so waren sich AJID und SOWAS jetzt<br \/>\neinig dieser Kooperation einen klaren, vertraglichen und offizielleren Charakter zu<br \/>\ngeben.<br \/>\n<i>Wenn es denn der Bildung dient !!<\/i><\/p>\n<p>Wir w\u00fcnschen Euch einen angenehmen Sommer, ( es ist ja schon fast afrikanisches<br \/>\nKlima ) sch\u00f6ne Tage, wo immer Ihr diese auch verbringt. Uns w\u00fcnschen wir weiterhin<br \/>\nEure so wunderbare und wertvolle solidarische Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p>Euer SOWAS \u2013 Team<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo liebe SOWAS Freunde und F\u00f6rderer, Gro\u00dfartig ! Sowas hatten wir nun doch nicht erwartet! 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