{"id":499,"date":"2009-11-28T10:08:18","date_gmt":"2009-11-28T08:08:18","guid":{"rendered":"http:\/\/sowas-ev.de\/?p=499"},"modified":"2009-12-08T10:24:11","modified_gmt":"2009-12-08T08:24:11","slug":"rundbrief-nr18","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sowas-ev.de\/?p=499","title":{"rendered":"Rundbrief Nr.18 &#8211; November 2009"},"content":{"rendered":"<p>Rundbrief Nr. 18 \u2013 November 2009<img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-177 alignright\" title=\"00-logo-2003-11\" src=\"http:\/\/sowas-ev.de\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/00-logo-2003-11.jpg\" alt=\"00-logo-2003-11\" width=\"203\" height=\"208\" srcset=\"https:\/\/sowas-ev.de\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/00-logo-2003-11.jpg 563w, https:\/\/sowas-ev.de\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/00-logo-2003-11-292x300.jpg 292w\" sizes=\"(max-width: 203px) 100vw, 203px\" \/><\/p>\n<p>Hallo liebe SOWAS Freunde und F\u00f6rderer,<\/p>\n<p>Da wurde der Juli-Rundbrief wie \u00fcblich zweimal Korrektur gelesen und trotzdem haben wir versehentlich die nicht korrigierte Fassung verschickt. Wir hoffen Ihr verzeiht uns dieses eine Mal.<\/p>\n<p>Noch immer ist Afrika ein Kontinent mit vielen Problemen und Sorgen. Aktuell nimmt gerade in Afrika der Hunger wieder extrem zu, dies auch eine Auswirkung der Wirtschafts- und Finanzkrise. Wieder leiden insbesondere Kinder. Vielen fehlt eine t\u00e4gliche regelm\u00e4\u00dfige Mahlzeit, f\u00fcr Trinkwasser m\u00fcssen viele von Ihnen und Ihre M\u00fcttern stundenlang und kilometerweit laufen. Die besonders krassen Formen der Ausbeutung von Kindern nehmen in gravierendem Ma\u00df zu und verstellen uns leider oftmals den Blick \u00fcber die allt\u00e4gliche Benachteiligung von Kindern, die nicht nur Ihnen Ihre Zukunftschancen beraubt, sondern auch Ihren Gesellschaften die Zukunfts-Perspektiven nimmt.<!--more--><br \/>\nMit unserer gezielten Hilfe im Bereich Bildung gaben und geben wir Eltern und ihren Kindern Sicherheit und Ruhe, zun\u00e4chst f\u00fcr eine gute Schulausbildung. Zur Erinnerung:\u00a0 Jedes von uns in die F\u00f6rderung aufgenommenes Schulkind bekommt die klare Zusage einer F\u00f6rderung bis zum Erlangen des Abiturs, wenn es die individuellen Schulleistungen zulassen.<br \/>\nSo haben drei ehemals von uns gef\u00f6rderte Gambianer aufgrund ihrer teilweise von SOWAS finanzierten Schulausbildung und den von SOWAS voll finanzierten zus\u00e4tzlichen Qualifikationen eine bezahlte Arbeit. Alle Drei tragen nun zur besseren wirtschaftlichen Versorgung ihrer (Kern) Familie bei. So finanziert z.B. Ebrima N. heute den Schulbesuch von zwei j\u00fcngeren Geschwistern \u2013 Dank Eurer aktiven Unterst\u00fctzung von SOWAS.<\/p>\n<p>SOWAS kann mit seinem Einsatz und sehr geringen Mitteln nicht schnell und direkt irgendeine Krise Afrikas beheben. ABER wir leisten mit einer umfangreichen F\u00f6rderung der Bildung einzelner Kinder und Jugendlicher einen wichtigen nachhaltigen Effekt. BILDUNG ist Voraussetzung f\u00fcr positive soziale und gesellschaftliche Ver\u00e4nderungen, f\u00fcr effektivere Wege im Kampf gegen AIDS\/HIV (Bildung ist der beste soziale Impfstoff gegen HIV\/Aids: Pro Jahr k\u00f6nnten 700.000 HIV-Neuinfektionen verhindert werden, wenn alle Kinder eine Grundschulbildung erhielten) f\u00fcr eine friedliche und tolerante Gesellschaft und f\u00fcr eine sichere Zukunft. Das war und ist die Grundmotivation von SOWAS !<br \/>\nDeshalb f\u00e4llt es uns immer wieder leicht Euch direkt um Spenden zu bitten, wir kennen die direkten und indirekten positiven Auswirkungen f\u00fcr die Situation der Familien und der Kinder. Wir und unsere Partner, kennen jedes einzelne Kind und ein Teil seiner Sorgen. So haben wir auch immer wieder individuell helfen k\u00f6nnen.<br \/>\nInsgesamt bekommen derzeit in Gambia und Ghana 57 Kinder und Jugendliche von SOWAS die Kosten f\u00fcr den Schulbesuch ganz oder in teilweise finanziert. Hinzu kommt f\u00fcr das Jahr 2009 eine einmalige Unterst\u00fctzung einer Schule in Zinder (Niger) mit mehr als 1100 Sch\u00fclerInnen. Auch hier haben wir uns, wie schon im Jahr zuvor in Gonsin (Burkina Faso), an der Finanzierung von Schulm\u00f6beln\/Schulmaterial beteiligt. In Burkina Faso soll es erst im n\u00e4chsten Jahr wieder ein finanzielles Engagement geben, siehe weiter unten.<\/p>\n<p>Mit freundlicher Genehmigung der Welthungerhilfe erlauben wir uns hier Ihre Thesen zu Bildung in Teilen zu zitieren:<\/p>\n<p>\u201eBildung &#8211; Investition in die Zukunft<br \/>\nDerzeit hungern 923 Millionen Menschen, weltweit gibt es rund 780 Millionen Analphabeten. Bildungsarmut und eine damit einhergehende H\u00e4ufigkeit von Hunger konzentriert sich insbesondere in den l\u00e4ndlichen Regionen der Entwicklungsl\u00e4nder. Hier leben auch die meisten Kinder, die nicht zur Schule gehen. Das ist besonders dramatisch, da gerade in den Entwicklungsl\u00e4ndern oft 50 bis 70 Prozent der Gesamtbev\u00f6lkerung unter 25 Jahre alt ist. Von dieser Gesellschaftsgruppe wird es perspektivisch abh\u00e4ngen, ob der dringend n\u00f6tige soziale und politische Wandel in ihren Gesellschaften gelingt. &#8221;<\/p>\n<p>Ein besseres Leben mit Bildung<br \/>\nDas Bildungsangebot in den meisten Entwicklungsl\u00e4ndern reicht nicht aus, um arme Menschen dazu zu bef\u00e4higen, ihre Existenz zu sichern. Dabei profitieren arme und von Hunger bedrohte Haushalte und Gemeinschaften in l\u00e4ndlichen Regionen signifikant durch Investitionen in Bildung. Dazu einige Fakten:<br \/>\nDas Ausma\u00df von Unterern\u00e4hrung nimmt proportional mit der F\u00e4higkeit ab, lesen und schreiben zu k\u00f6nnen<br \/>\nDas durchschnittliche Einkommen von jungen Frauen in armen L\u00e4ndern w\u00e4chst mit jedem zus\u00e4tzlich absolvierten Schuljahr um 10 bis 20 Prozent.<br \/>\nAngaben aus S\u00fcdasien und Afrika s\u00fcdlich der Sahara belegen, dass eine abgeschlossene Grundbildung die Produktivit\u00e4t von Kleinbauern um acht Prozent erh\u00f6ht.<br \/>\nBildung ist der beste soziale Impfstoff gegen HIV\/Aids: Pro Jahr k\u00f6nnten 700.000 HIV-Neuinfektionen verhindert werden, wenn alle Kinder eine Grundschulbildung erhielten.<br \/>\nKinder von M\u00fcttern, die lesen und schreiben k\u00f6nnen, haben eine um 50 Prozent h\u00f6here Chance, \u00e4lter als f\u00fcnf Jahre zu werden, als Kinder, deren M\u00fctter Analphabetinnen sind.\u201c<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit<br \/>\nDas tut richtig gut!!!\u00a0 So viele positive R\u00fcckmeldungen f\u00fcr unsere \u00f6ffentlichen Auftritte wie in diesem Jahr hatten wir bisher nicht. DAS BUCH, das gute alte Buch war bei unseren Auftritten auf dem Alsterdorfer Afrikamarkt, der allj\u00e4hrlichen Altonale, dem traditionellen ALAFIA, einem ganz normalem Wochenmarkt sowie gerade ganz aktuell in der letzten Woche in der Rudolf\u2013Ro\u00df-Gesamtschule der Magnet f\u00fcr alle Generationen.<br \/>\nIm Rahmen des Lesef\u00f6rderprogramms HAMBURGER M\u00c4RCHENTAGE (10.November 09), gestaltete SchlauFox e.V. einen wunderbaren, abwechslungsreichen und informativen afrikanischen Projettag unter dem Motto \u201eAkwaba\u201c (Das Wort AKWABA stammt aus der Akan-Sprache und bedeutet WILLKOMMEN.)\u00a0\u00a0 an der R-R-Gesamtschule. Im Rahmen der Einladung von SchlauFox e.V. zur Beteiligung, nahm SOWAS mit einem Informations- und B\u00fcchertisch an diesem Projektnachmittag teil.<\/p>\n<p>M\u00e4dchenf\u00f6rderung<br \/>\nIn den n\u00e4chsten zwei Jahren werden in Gambia viele von SOWAS gef\u00f6rderte M\u00e4dchen einen Abschluss in der 12. Klasse machen, also Ihr Abitur. Von vier M\u00e4dchen wissen wir bereits, dass Sie gerne studieren m\u00f6chten. In Ghana wird dieses Thema etwa in 5 &#8211; 6 Jahren auf uns zukommen. Euch als aufmerksame Leserinnen wird nat\u00fcrlich nicht entgangen sein das SOWAS hier seine finanziellen Grenzen erreicht. Unser Beitrag zur Aufhebung der Feminisierung von Armut ist die mindestens 50% F\u00f6rderungen von M\u00e4dchen und jungen Frauen gerade auch in der l\u00e4ndlichen Region. Dies darf aus unserer Sicht nicht vor den Toren der Universit\u00e4ten und Hochschulen enden sondern sollte auch hier aktiv von SOWAS gef\u00f6rdert werden.<\/p>\n<p>\u00dcber zwei unterschiedliche Stationen in der Partnersuche f\u00fcr eine (weitere) Kooperation in Burkina Faso sind wir \u00fcber Umwege (Stadtteilkulturzentrum Motte) in Hamele gelandet. Hamele ist eine Grenzstadt zu Ghana. In nunmehr drei ersten Gespr\u00e4chen hat sich ergeben, dass SOWAS mit der Schule in Hamele ein gemeinsames \u201eProjekt\u201c angehen wird. Unter anderem wurde uns von offizieller Seite aus Hamele berichtet, dass seit dem 1. Oktober dieses Jahres keine Schulk\u00fcche mehr vorhanden ist f\u00fcr die etwa 700 Kinder. Leider ist hier klar, dass SOWAS diese Schulk\u00fcche nicht wieder er\u00f6ffnen k\u00f6nnen wird. Hier w\u00e4ren mindestens 330,00 Euro monatlich aufzubringen (~ 0,60 \u20ac pro Kind).<br \/>\nIn Gespr\u00e4chen vor Ort wollen SOWAS \u2013 Mitglieder im Januar und M\u00e4rz 2010 mit unseren Partnern dort konkret besprechen was wir tun k\u00f6nnen. Ob z. B. die Schulkinder wieder ab April 2010 eine regelm\u00e4\u00dfige Mahlzeit bekommen k\u00f6nnen.<br \/>\nSOWAS ist auf der Suche nach Partnern f\u00fcr ein solches preiswertes und notwendiges Projekt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-large wp-image-501\" title=\"alafia-2009\" src=\"http:\/\/sowas-ev.de\/wp-content\/uploads\/2009\/12\/alafia-2009-1024x576.jpg\" alt=\"alafia-2009\" width=\"614\" height=\"346\" srcset=\"https:\/\/sowas-ev.de\/wp-content\/uploads\/2009\/12\/alafia-2009-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/sowas-ev.de\/wp-content\/uploads\/2009\/12\/alafia-2009-300x168.jpg 300w, https:\/\/sowas-ev.de\/wp-content\/uploads\/2009\/12\/alafia-2009.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 614px) 100vw, 614px\" \/><\/p>\n<p>(Unser Stand auf dem Alafia 2009)<br \/>\nMittlerweile h\u00e4ngen 7 Bilder in privaten Haushalten. Wir danken Euch f\u00fcr die Spenden hierf\u00fcr. Es sind auch immer noch weitere Bilder zur Auswahl, die auf einen Platz bei Euch warten oder als Weihnachtsgeschenke weitergereicht werden wollen.<\/p>\n<p><strong>Termin<\/strong><br \/>\nAb 2010 wollen wir nun jedes Jahr einen kleinen Neujahrsempfang veranstalten. In lockerer Atmosph\u00e4re wollen wir mit allen Interessierten gerne in ein pers\u00f6nliches Gespr\u00e4ch kommen und die Gelegenheit bieten mehr \u00fcber unsere Arbeit zu erfahren. So wird unser erster<\/p>\n<p>Neujahrsempfang stattfinden am 17. Januar 2010, von 15:00 \u2013 18:00 Uhr im G\u00e4hlerhaus.<\/p>\n<p>(Der G\u00e4hlerpark (G\u00e4Pa) mit dem G\u00e4hlerhaus befindet sich zwischen Wohlerspark\/ Thadenstra\u00dfe und Holstenstra\u00dfe und ist ein Teil des Gr\u00fcnzuges Altona.<br \/>\nDas G\u00e4hlerhaus ist ein Nachbarschaftshaus, das allen Anwohnern und Einrichtungen f\u00fcr ihre Ideen, Projekte und Veranstaltungen offen steht.)<\/p>\n<p>Euch allen w\u00fcnschen wir ruhige und besinnliche Tage zum Jahreswechsel 2010 und viel pers\u00f6nlichen Erfolg f\u00fcr Euch und Eure W\u00fcnsche.<\/p>\n<p>Bleibt uns gewogen und vor allem bleibt gesund<\/p>\n<p>Euer SOWAS \u2013 Team<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rundbrief Nr. 18 \u2013 November 2009 Hallo liebe SOWAS Freunde und F\u00f6rderer, Da wurde der Juli-Rundbrief wie \u00fcblich zweimal Korrektur gelesen und trotzdem haben wir versehentlich die nicht korrigierte Fassung verschickt. Wir hoffen Ihr verzeiht uns dieses eine Mal. 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